BVA Bielefelder Verlag

Ueber UnsHistorie

Historie

Der Grundstein für den Bielefelder Verlag wurde schon während der Industrialisierung gelegt. Mit der Veröffentlichung von Fachzeitschriften ermöglichte Gundlach die Kommunikation zwischen Industrie und Handel.
So erschien 1886 erstmals "Der Rad-Markt" in Form eines Anzeigenblattes. Doch mit dem raschen Wachstum der Fahrradindustrie stiegen die Ansprüche. Schon bald spiegelte der redaktionelle Teil der Zeitschrift den technischen Fortschritt der Industrie wider und informierte das deutschsprachige Ausland über Erfindungen, Patente sowohl technisch-naturwissenschaftliche als auch handelspolitische Diskussionen.

1876 gründete Gundlach die Fachzeitschrift "Der Nähmaschinen-Markt", der neben drei anderen Konkurrenzblättern erschien. 1900 forderte der Verband der Nähmaschinenfabrikanten die Zusammenlegung der Publikationen. Die Rechte für die so entstandene neue "DNZ" sicherte sich Gundlach und schenkte der Zeitschrift ein aufwendiges und reich illustriertes Gewand. Auch die "DNZ" fand weltweite Anerkennung in der Industrie und trägt deshalb seit 1965 den Titel "Die Nähmaschinen-Zeitung international".

Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft investierte Gundlach in die Veröffentlichung einer Tageszeitung, in weitere Special-Interest-Magazine, Fachzeitschriften, Handbücher und Lexika.

Bis zum Ersten Weltkrieg trug das Verlagswesen wesentlich zur positiven Entwicklung Gundlachs bei und trotz des Einbruchs des Geschäftslebens erschienen alle Publikationen weiterhin. Erst die Inflation und der Papiermangel nach dem Krieg und die spätere Wirtschaftskrise beeinflussten die Geschäftsentwicklung.

Ab Mitte der 30er Jahre ging es für Gundlach wieder bergauf, so dass die Verlagssparte ausgebaut werden konnte. Das Unternehmen erweiterte die Palette technischer Fachzeitschriften u. a. durch "Die Gummibereifung" und veröffentlichte zusätzlich Fremdenverkehrsmagazine, Bücher, Lexika und ein politisches Blatt.

Auch im Zweiten Weltkrieg genoss der Verlag zunächst eine positive Entwicklung – allerdings zum Preis der Politisierung einiger Publikationen.
Später jedoch beeinflussten die Eingriffe in die Pressearbeit, die Zerstörung der Produktionsanlagen und die Papierknappheit den Erfolg der Branche.

Nach dem Krieg folgte zunächst also eine Durststrecke, bis 1947 die Bielefelder Verlagsanstalt gegründet wurde. Der Verlagsleiter Carl Gustav Hilger legte den Schwerpunkt auf Fach- und Publikumszeitschriften. Außerdem wurden Verkehrswerbeschriften, Fach- und Adressbücher veröffentlicht.
Im Laufe einiger Jahre kristallisierte sich das Thema Fahrrad immer weiter heraus. So erschienen neben dem "Rad Markt" die "aktiv Rad fahren" und die "Bike Sport News". Auch Radwanderkarten, Radwanderführer und Bücher rund ums Rad bereichern das Verlagsprogramm.

Eine weitere Publikation des heutigen Bielefelder Verlags ist die "Sonne Wind & Wärme", mit der der Verlag die Tradition technischer Fachzeitschriften fortsetzt.

Ueber UnsHistorie